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Frauen11:27

Warum Frauen später diagnostiziert werden

Diagnostische Kriterien, Sozialisation und Masking – ein Zusammenspiel mit Folgen.

Video folgt – das Skript liest sich schon jetzt vollständig.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kriterien und Zuschreibungen verzögern Diagnosen bei Frauen.
  • Fehl- und Erstdiagnosen sind häufig.
  • Biografische Diagnostik erhöht die Trefferquote.

Skript zum Nachlesen

Die klassischen ADHS-Kriterien wurden überwiegend an hyperaktiven Jungen entwickelt. Unaufmerksame, innerlich unruhige Erscheinungsbilder fallen im Raster seltener auf.

Dazu kommen Sozialisation und Masking: Anpassung wird belohnt, Auffälligkeit sanktioniert. Viele Frauen erhalten deshalb zuerst Diagnosen wie Depression, Angststörung oder Erschöpfung.

Hormonelle Zyklen können Symptomstärke beeinflussen – ein Bereich mit wachsender, aber noch begrenzter Datenlage.

Praktisch hilft eine biografische Diagnostik: Kindheit, Schule, Beziehungen, Arbeitsleben – statt nur die letzten sechs Monate zu betrachten.

Quellen

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  • PDFCheckliste: Vorbereitung auf die Diagnostik
  • ArbeitsblattReizprotokoll für sensorische Überlastung
  • VorlageVorlage: Nachteilsausgleich in der Schule
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