Das Wichtigste in Kürze
- Eine Diagnose entsteht aus Anamnese, Fremdanamnese, Tests und Differenzialdiagnostik.
- Fragebögen sind Screening, keine Diagnose.
- Grundlage sind ICD-11, DSM-5-TR und nationale Leitlinien.
Eine qualifizierte Diagnostik besteht aus mehreren Bausteinen: ausführliche Anamnese inklusive Kindheitsentwicklung, standardisierte Fragebögen, Fremdanamnese, Ausschluss oder Erfassung von Differenzialdiagnosen und Begleiterkrankungen.
Fragebögen allein sind keine Diagnose. Online-Selbsttests können ein Anlass sein, weiterzugehen – sie ersetzen keine klinische Beurteilung.
Grundlage sind Klassifikationssysteme wie ICD-11 und DSM-5-TR sowie nationale Leitlinien. Eine gute Praxis erklärt dir Befund, Sicherheit der Einschätzung und Grenzen der Aussage.
Quellen
Grundlage dieses Beitrags. Wir priorisieren Leitlinien, Klassifikationen und systematische Übersichtsarbeiten.
- KlassifikationWHO · 2024ICD-11: 6A05 Attention deficit hyperactivity disorder
- KlassifikationAmerican Psychiatric Association · 2022DSM-5-TR – Diagnostic and Statistical Manual, Text Revision
- LeitlinieAWMF · 2018S3-Leitlinie ADHS (028-045)
- LeitlinieAWMF · 2016Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, Teil 1: Diagnostik (028-018)
Wichtig einzuordnen
Dieser Beitrag fasst den aktuellen Forschungsstand allgemeinverständlich zusammen. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Behandlung.
Artikel abschließen
Eine Frage, eine Antwort – danach gibt es den grünen Haken.
Was gehört zu einer seriösen ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter?
Freiwillig, kein richtig oder falsch. Bleibt nur auf diesem Gerät. +5 Punkte.
Hast du noch Fragen?
Deine Antwort markiert den Artikel als gelesen.