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Diagnostik

Diagnostik im Erwachsenenalter

Wie eine seriöse Abklärung abläuft – und woran du unseriöse Angebote erkennst.

10 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Diagnose entsteht aus Anamnese, Fremdanamnese, Tests und Differenzialdiagnostik.
  • Fragebögen sind Screening, keine Diagnose.
  • Grundlage sind ICD-11, DSM-5-TR und nationale Leitlinien.

Eine qualifizierte Diagnostik besteht aus mehreren Bausteinen: ausführliche Anamnese inklusive Kindheitsentwicklung, standardisierte Fragebögen, Fremdanamnese, Ausschluss oder Erfassung von Differenzialdiagnosen und Begleiterkrankungen.

Fragebögen allein sind keine Diagnose. Online-Selbsttests können ein Anlass sein, weiterzugehen – sie ersetzen keine klinische Beurteilung.

Grundlage sind Klassifikationssysteme wie ICD-11 und DSM-5-TR sowie nationale Leitlinien. Eine gute Praxis erklärt dir Befund, Sicherheit der Einschätzung und Grenzen der Aussage.

Quellen

Grundlage dieses Beitrags. Wir priorisieren Leitlinien, Klassifikationen und systematische Übersichtsarbeiten.

  1. KlassifikationWHO · 2024
    ICD-11: 6A05 Attention deficit hyperactivity disorder
  2. KlassifikationAmerican Psychiatric Association · 2022
    DSM-5-TR – Diagnostic and Statistical Manual, Text Revision
  3. LeitlinieAWMF · 2018
    S3-Leitlinie ADHS (028-045)
  4. LeitlinieAWMF · 2016
    Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, Teil 1: Diagnostik (028-018)

Wichtig einzuordnen

Dieser Beitrag fasst den aktuellen Forschungsstand allgemeinverständlich zusammen. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Behandlung.

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